HIP Edition Osteoporose -

Digitale Lösungen für die Osteoporoseversorgung

Mit der Diagnose Osteoporose, z. B. nach einer sturzbedingten Fraktur, beginnt für viele PatientInnen keine gezielte Therapie, sondern ein langer Leidensweg – geprägt von starken Schmerzen und psychischen Problemen. Dabei wären weitere schlecht heilende Knochenbrüche vermeidbar, würden Kliniken, niedergelassene Haus- und FachärztInnen, Sozialdienste und Pflegeeinrichtungen in der Zusammenarbeit nicht auf Papierakten setzen, sondern auf für alle sofort verfügbare Informationen. Als Versorgungslösung bindet die HIP Edition Osteoporose alle Behandelnden in die Therapie mit ein – über digitale Anwendungen, vordefinierte Prozesse und Services auf Basis unserer offenen Health Intelligence Platform (HIP).

HIP Edition Osteoporose

HIP Editionen bedeuten für Sie…

  • Komplettlösung eines Versorgungsproblems
  • Direkt integrierbare digitale Bausteine
  • Intelligent vernetzte Patientendaten
  • Einfache, intuitive Nutzerführung

Aktuelle, für alle verfügbare Patientendaten

Ein zentrales webbasiertes Informations- und Fallmanagement garantiert laufend aktualisierte und für das gesamte Fallnetzwerk vollständig verfügbare Patientendaten. Für eine effiziente Gesundheitsversorgung – ohne Informationsverluste und Doppeluntersuchungen.

Mehr Austausch innerhalb des Fallnetzwerks

Eine einfache, sichere und sektorenübergreifende Messenger-Kommunikation verbessert den fachlichen Austausch. Ein gemeinsames Fallverständnis ist die Basis für eine koordinierte Osteoporose-Therapie über das gesamte Versorgungsnetzwerk hinweg. 

Sichere Standards – 100 % erfolgreich erprobt

Für eine strukturierte Therapie sind Behandlungspfade, Assessments, Fragebögen usw. nach definierten Leitlinien und FLS (Fracture Liaison Service) bereits im System vordefiniert – erprobt in mehreren Pilotprojekten im Bereich Unfallchirurgie, Orthopädie sowie Geriatrie und Alterstraumatologie.

Die Anwendungen der HIP Edition Osteoporose etablieren ein koordiniertes Versorgungskonzept – für schnellere Diagnosen und eine langfristige Behandlung.

4 Fakten: Darum benötigen Sie die HIP Edition Osteoporose

Fakt 1: Rund sechs Millionen Osteoporose-PatientInnen deutschlandweit

In Deutschland sind rund sechs Mio. Menschen von Osteoporose betroffen, etwa jede dritte Frau über 70 Jahren erleidet eine Osteoporose-assoziierte Fraktur (Knochenbruch). Osteoporose ist eine Volkskrankheit – sie gehört laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den zehn häufigsten Erkrankungen weltweit. Allein im Jahr 2019 wurden mehr als 65.000 stationäre Osteoporose-Fälle in Deutschland gemeldet. Die jährlichen Therapiekosten belaufen sich auf knapp 10 Mrd. Euro und werden bis 2025 auf rund 11 Mrd. Euro steigen.

Fakt 2: Späte Diagnosestellung erschwert den Therapieverlauf

Osteoporose wird meist erst spät erkannt, da die Betroffenen während der frühen Krankheitsphase keine Beschwerden verspüren. Oft suchen die PatientInnen erst einen Arzt/eine Ärztin auf, wenn sie eine Fraktur erleiden. Zur Diagnostik erfolgt dann ein erstes Screening der PatientInnen und die weitere Diagnosestellung durch einen Facharzt. Radiologische Untersuchungen und gegebenenfalls eine stationäre Behandlung oder ein operativer Eingriff folgen. Nach einem operativen Eingriff wird der/die PatientIn aus dem stationären Aufenthalt entlassen und in die Nachversorgung – beispielsweise Rehabilitation oder ambulante Pflege – entlassen. Die langfristige Behandlung besteht neben einer medikamentösen Therapie aus Ernährungsanpassung, körperlicher Aktivität und der Verminderung des Sturzrisikos. 

Fakt 3: Mangelnde Kommunikation zwischen den Versorgenden

PatientInnen mit Osteoporose sind in Deutschland deutlich unterdiagnostiziert und untertherapiert. Weniger als 20 % der PatientInnen mit Osteoporose erhalten eine spezifische Therapie – selbst nach einer osteoporotisch bedingten Fraktur, erhöht sich dieser Anteil nur unwesentlich. Ein wesentliches Problem liegt dabei an den Schnittstellen zwischen Klinik, niedergelassenen ÄrztInnen und Spezialisten für Osteoporose-Therapie. Die Kommunikation zwischen den Sektoren findet nur bedingt statt. Meist haben die beteiligten Behandelnden keinen Zugriff auf die patientenbezogenen Fallinformationen – der/die PatientIn wird nicht optimal versorgt. In der Regel ist die Compliance des/der PatientIn nur unzureichend sichergestellt, etwa bei der Einnahme von Medikamenten. Darüber hinaus findet meist keine strukturierte Verfolgung der Patientenentwicklung über alle Sektoren hinweg statt, sodass weitere Diagnostik und ggf. Anpassungen der Therapie nicht zeitgerecht gewährleistet werden.

Fakt 4: Unzureichende Therapie führt zu langem Leidensweg der PatientInnen

Die meisten Osteoporose-PatientInnen, die eine Fraktur erlitten haben, erhalten im Verlauf keine spezifische Therapie. Die möglichen Folgen: Der Gesundheitszustand der Betroffenen verschlechtert sich, sie erleiden neue Frakturen und Refrakturen – ein langer Leidensweg für die PatientInnen beginnt, verbunden mit hohen Folgekosten im Rahmen der Behandlung.

Starten Sie mit einer besseren Osteoporose-Therapie!

Bringen Sie mehr Gesundheit zu Ihren Osteoporose-PatientInnen – mit intelligent vernetzten Versorgungslösungen.

Sprechen ist der erste Schritt zur Umsetzung

Joachim Neugebauer

Member of Board
Segment Lead Stationäre Versorgung

+49 173 5274669 Oder schreiben Sie mir!
Portrait von Joachim Neugebauer
Joachim Neugebauer, Leiter Stationäre Versorgung

Erfolgreiche Anwendungen als Komplettpaket

vitagroup Teaser Variante

CASEPLUS – Das intersektorale Fallmanagement

Das intersektorale Fallmanagement CASEPLUS macht aktuelle Patienteninformationen 24/7 digital verfügbar – für Haus- und FachärztInnen, Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen sowie für die PatientInnen selbst. Als webbasierte Lösung ist sie direkt einsetzbar, verbessert sie Daten- und Wissensaustausch und steigert die Versorgungsqualität.

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WEDOO – Der sichere Messenger

Der DSGVO-konforme Messenger WEDOO bringt mehr Flexibilität und Effizienz in die Abstimmung mit KollegInnen sowie den Austausch von Daten – in Einzel- oder Gruppenchats, per Text- oder Sprachnachrichten. Speziell für das Gesundheitswesen entwickelt, setzt die App auf neueste Sicherheitsstandards. Sensible Patientendaten sind zu 100 % geschützt.

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Intelligente Pre-Sets des Systems

In der HIP Osteoporose Edition sind je nach Fallkategorie Behandlungspfade, Assessments, Fragebögen, Termine, Dokumentanforderungen, KPIs usw. bereits vordefiniert und können nach den Bedürfnissen der Anwender angepasst werden.

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HIP Visual

Offen für die Zukunft.

Digitale Anwendungen, die auf der Health Intelligence Plattform (HIP) aufbauen, lösen die Versorgungsprobleme von heute – und von morgen. Bereit für neue Ideen und Anforderungen ist unsere offene, skalierbare Plattform eine sichere Investition in die Zukunft.

 

Health Intelligence Platform